Internationale Wissenschaftliche Arbeitsgruppe
INSCA UND DIE WISSENSCHAFT
Eine übliche Eigenschaft des modernen Verbrauchers ist der Bedarf an Informationen über die Produkte, wie sie verarbeitet werden, Sicherheitsfragen und vieles mehr. Verbraucher von heute werden nichts essen, solange sie nicht wissen, aus was, wie, wann und wo es hergestellt worden ist. Das bedeutet, dass Wurstkäufer wissen möchten, woraus und wie ihre Wurst hergestellt wird. Offensichtlich waren die Darmhersteller und weitere Teilnehmer der Industrie bereit, diese Fragen zu beantworten, wenn auch nur teilweise. Die Branche verfügte nicht über genug wissenschaftliche Daten und Informationen.
Zeitgleich waren die Regierungen dabei, neue Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften einzuführen, die es zu verstehen galt, bevor sie implementiert werden konnten. Dies hatte zur Folge, dass INSCA begann, Zeit, Geld und Bemühungen in Wissenschaft und wissenschaftliche Forschungen zu investieren.
Die Idee war, dass die Industrie als Ganzes das öffentliche und regierungsseitige Bewusstsein für unsere Produkte fördern muss und klarstellen soll, dass diese Naturdärme eine sichere und gesunde Zutat der Wurst sind. Dabei musste die Branche gleichzeitig mit Argumenten aufwarten, die auf stichhaltiger wissenschaftlicher Forschung basierten, um mit dem wachsenden öffentlichen Bewusstsein und den Interventionen der Regierung fertig werden zu können.
Daher gründete INSCA ihr Forschungs- und Entwicklungskomitee, das begann, die Histologie der Innereien und des Naturdarms sowie andere Projekte zu untersuchen. Da Wissenschaft und wissenschaftliche Forschung das Eigentum aller Interessengruppen und aller Beteiligten in der Branche sind, verbündete sich INSCA mit den europäischen und den nordamerikanischen Naturdarmverbänden (ENSCA und NANCA) und gründete die gemeinsame wissenschaftliche Arbeitsgruppe (Scientific Working Group, SWG).
Es war guter und solider Forschung der SWG zu verdanken, dass Schafsdärme nicht auf die Liste des spezifizierten Risikomaterials (Specified Risk Material, SRM) gelangten, was eine Verbannung aus dem Nahrungsmittelkreislauf bedeutet hätte. Wissenschaftliche Forschungsprojekte wurden auch in vielen weiteren Bereichen in Auftrag gegeben, wie beispielsweise die Auswirkung von Salz, Basen und Säuren auf die Maul- und Klauenseuche in Därmen zu untersuchen und weitere ähnlich wichtige Projekte. Diese Projekte wurden in international anerkannten Wissenschaftsinstituten und Universitäten unter Kontrolle von hoch qualifizierten und geachteten Professoren, Wissenschaftlern und Forschern durchgeführt. Für derartige Projekte wurden in den letzten 7 bis 8 Jahren mehr als 800.000 US-$ aufgewendet.
Auch heute ist sich INSCA der Bedeutung von wissenschaftlicher Forschung und Studien bewusst und hat sich dazu verpflichtet, seine Mission der Steigerung des wissenschaftlichen Engagements fortzuführen, und daher eine Umstrukturierung der SWG in die International Scientific Working Group (ISWG) der Naturdarmbranche angeregt, wobei auch die Verbände aus Japan und China integriert wurden. Wissenschaftliche Forschung über Naturdärme ist heute eine wirklich globale Angelegenheit.
Die ISWG repräsentiert somit aktuell die Gruppe, die von Delegierten der INSCA, ENSCA, NANCA, JSCIA und CNSCA gegründet wurde, um wissenschaftliche Studien über Naturdärme vorzuschlagen, zu implementieren und zu untersuchen, mit der Zielsetzung, das Bewusstsein der Öffentlichkeit, Wissenschaft und Regierungen über unsere Produkte und seine Eigenschaften zu verbessern. Wir glauben, dass diese wissenschaftliche Arbeit das Eigentum aller Beteiligten darstellt, mit dem Ziel, zum Wohlergehen der gesamten Branche genutzt zu werden.
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